Axalta-Event: Ariane Finzel als Stimme der Branche
02.03.2023

Interview mit Ariane Finzel, Geschäftsführerin Deutscher Caravaning Handels-Verband e.V. (DCHV)
Frage: „Wer sind Sie und was ist der Deutsche Caravaning Handels-Verband e.V.?“
A.F.: „Ich heiße Ariane Finzel und bin Geschäftsführerin vom Deutschen Caravaning Handels-Verband e.V. (DCHV). Wir sind der Verband für die Fachhändler im Caravaning, sprich für die Leute, die Freizeitfahrzeuge, Reisemobile, Wohnwagen oder Campervans verkaufen, vermieten und wo der passende Service angeboten wird. Diese Händler werden durch uns vereint.
Frage: „Wo sehen Sie die Schnittstelle zwischen Handelsbetrieben und K&L-Betrieben?“
A.F.: „Zuallererst ist es uns ein großes Anliegen im Caravaning Handels-Verband die Kapazitäten in den Werkstätten zu erhöhen. Mit über 250.000 Neuzulassungen für Freizeitfahrzeuge in den letzten drei Jahren haben wir zwar ein großes Wachstum in diesem Bereich, aber die Werkstattkapazitäten sind meist nicht mitgewachsen. Die Caravan-Händler haben oft besonders am Anfang sehr viel zu tun, beispielsweise weil die Fahrzeuge bei Ankunft oft noch nicht wirklich fertig sind. Das zieht eine Sicht- und Funktionsprüfung durch die Händler nach sich. Da ist die Werkstattkapazität beim Händler schon sehr beansprucht, allein durch das Fertigmachen der Fahrzeuge - das ist im Caravaning nicht so unkompliziert wie im PKW-Bereich. Dadurch, dass es ein Haus auf Rädern ist, gibt es handwerklich sehr viel zu beachten und da so wenig Werkstattkapazität vorhanden ist, kann dieses Geschäft nicht noch zusätzlich angeboten werden. Unsere Händler haben zwar die großen Karosserie- und Lackierbetriebe, aber nicht alle können das anbieten. Wenn man an die Schnittstelle denkt, ist es sinnvoll, sich einen Partnerbetrieb zu suchen, der diese hochkomplexen Tätigkeiten ausführen kann. Andersherum brauchen Karosserie- und Lackierbetriebe aus meiner Sicht immer den Fachhändler. Allein beim Thema Ersatzteilversorgung: Bei einem Unfallschaden ersetzt der Karosseriebetrieb beispielsweise die Stoßstange und denkt nicht weiter, aber ein Wohnmobil ist meistens auch innen beschädigt. Wenn beispielsweise der Küchenblock repariert werden muss, müssen Gas- und Wasserleitungen ausgebaut werden, da hängt vieles zusammen, was nur der Fachhändler vornehmen kann. Ein Lackierer kann von außen helfen, aber innen und überhaupt das ganze Management vor dem Kunden sollte immer in der Hand des Fachhändlers liegen, weil dieser als einziger Zugriff auf die Ersatzteile hat.“
Frage: „Welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft in Ihrem Verband?“
A.F.: „Wir sorgen dafür, dass unsere Mitglieder durch uns eine gute Interessensvertretung haben. Wir bündeln die Interessen und Themen, wir wissen, was es auch mit komplexen Themen auf sich hat. Multimedia entwickelt sich, die Batterietechnologie entwickelt sich, das Lackieren entwickelt sich: Es gibt eigentlich in jedem einzelnen Gewerk so viel Neues, das wir versuchen als Verband in die Breite zu treiben. Wir bieten viele Seminare an und haben eine eigene Akademie, bei der wir Fachkräfte für Caravan-Technik ausbilden und verschiedene Weiterbildungen anbieten. Wenn ein Händler bei uns ist, kriegt er das alles zum Vorzugspreis. Wir als Verband sorgen dafür, dass der Händler überhaupt weiß, was er braucht, um zukunftsfähig zu sein. Dazu gehört auch, dass wir eine komplette Rechtsberatung an unserer Seite haben – zum Beispiel im Servicerecht, im europäischen Recht oder Arbeitsrecht – all diese Dinge bündeln wir und helfen den Mitgliedsbetrieben, zukunftsfähig zu sein. Zusätzlich vertreten wir die Interessen unserer Händler in politischen Gremien und machen viel Marketing. Alles, was für einzelne Betriebe zu viele Ressourcen verbraucht, versuchen wir als Verband für unsere Mitgliedsbetriebe bereitzustellen: Wir verteilen Flyer, produzieren Videomaterial oder bereiten Statistiken auf. Diese sind im Sinne von Zulassungsdaten oder Gehaltsvergleichen, sodass nachgeschaut werden kann, wie gut in einer Region gezahlt wird, wie gut man aufgestellt ist oder ob man wettbewerbsfähig ist. Wir haben eine Software, die Befragungen durchführen kann, zum Beispiel zum Thema wer von den Händlern selbst lackieren kann oder wer einen Partner braucht. Mit den Ergebnissen können wir dann die Händler weiterentwickeln.“
Frage: „Warum sollten K&L-Betriebe Kooperationen mit Händlern Ihres Verbandes suchen?“
A.F.: „Wir zertifizieren auch, das heißt, wir sorgen dafür, dass ein Handelsbetrieb gut ist. Wir fragen ab, wie das Organisations- oder Verkaufsmanagement, die Platzgestaltung und die Prozesse sind, ob der Betrieb eine Software hat oder wie er im Controlling aufgestellt ist. Wenn das Mitglieds-Schild am Betrieb hängt, zeigt das zum einen, dass das ein Betrieb ist, der wirklich professionell arbeitet, und zum anderen, dass dieser Betrieb besonders gut ist. Und wenn ein Lackierbetrieb weiß, dass er mit einem Partner zusammenarbeitet, der einen großen Kundenstamm, ein gutes Kundenmanagement und Servicemanagement hat, bekommt er durch die gute Organisation des Händlers mit Sicherheit einen gewissen Prozentsatz Lackierarbeiten raus – Win-win also.“
Frage: „Haben Sie sonst noch etwas, was sie gerne sagen wollen?“
A.F.: „Mir liegt das Thema der neuen Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ im Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in[IW1] “ am Herzen. Hier sind wir am Ende in den Betrieben, die die Azubis ausbilden. Grundsätzlich machen das zwar die Hersteller in ihren Produktionen, es darf aber nicht vergessen werden: Dort haben die Azubis keinen Endkundenkontakt. Die neue Fachrichtung haben wir aber auch in den Werkstätten eben mit dem Endkunden vor Ort, das heißt ein Azubi muss damit umgehen können, wenn ein Kunde ungehalten ist. Ein Azubi in einer Produktionsstätte beim Hersteller hingegen begegnet niemals einem Endkunden, was wir vom DCHV aber sehr wichtig finden. Wir haben bei einer Abfrage über 200 Betriebe ermittelt, die die neue Fachrichtung anbieten wollen, das heißt, wir müssen diese Fachkräfte begeistern für dieses großartige Berufsfeld. Wenn ein Azubi diese Ausbildung macht, lernt er Holztechnik, Fahrwerkstechnik, Multimediatechnik, Sanitär, Klebetechniken, Lackiertechniken. Das heißt, wer diese Bereiche beherrscht, ist im Grunde ein Allrounder für jedes Handwerk. Wie schaffen wir es, dass wir gemeinsam breit kommunizieren, dass es die neue Fachrichtung gibt? Für uns ein großes Thema, weil wir in der Weiterbildung viel tun. Wenn mehrere Azubis in der Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ ausgebildet sind, muss nicht mehr so umfangreich weitergebildet werden.“
Frage: „Wer sind Sie und was ist der Deutsche Caravaning Handels-Verband e.V.?“
A.F.: „Ich heiße Ariane Finzel und bin Geschäftsführerin vom Deutschen Caravaning Handels-Verband e.V. (DCHV). Wir sind der Verband für die Fachhändler im Caravaning, sprich für die Leute, die Freizeitfahrzeuge, Reisemobile, Wohnwagen oder Campervans verkaufen, vermieten und wo der passende Service angeboten wird. Diese Händler werden durch uns vereint.
Frage: „Wo sehen Sie die Schnittstelle zwischen Handelsbetrieben und K&L-Betrieben?“
A.F.: „Zuallererst ist es uns ein großes Anliegen im Caravaning Handels-Verband die Kapazitäten in den Werkstätten zu erhöhen. Mit über 250.000 Neuzulassungen für Freizeitfahrzeuge in den letzten drei Jahren haben wir zwar ein großes Wachstum in diesem Bereich, aber die Werkstattkapazitäten sind meist nicht mitgewachsen. Die Caravan-Händler haben oft besonders am Anfang sehr viel zu tun, beispielsweise weil die Fahrzeuge bei Ankunft oft noch nicht wirklich fertig sind. Das zieht eine Sicht- und Funktionsprüfung durch die Händler nach sich. Da ist die Werkstattkapazität beim Händler schon sehr beansprucht, allein durch das Fertigmachen der Fahrzeuge - das ist im Caravaning nicht so unkompliziert wie im PKW-Bereich. Dadurch, dass es ein Haus auf Rädern ist, gibt es handwerklich sehr viel zu beachten und da so wenig Werkstattkapazität vorhanden ist, kann dieses Geschäft nicht noch zusätzlich angeboten werden. Unsere Händler haben zwar die großen Karosserie- und Lackierbetriebe, aber nicht alle können das anbieten. Wenn man an die Schnittstelle denkt, ist es sinnvoll, sich einen Partnerbetrieb zu suchen, der diese hochkomplexen Tätigkeiten ausführen kann. Andersherum brauchen Karosserie- und Lackierbetriebe aus meiner Sicht immer den Fachhändler. Allein beim Thema Ersatzteilversorgung: Bei einem Unfallschaden ersetzt der Karosseriebetrieb beispielsweise die Stoßstange und denkt nicht weiter, aber ein Wohnmobil ist meistens auch innen beschädigt. Wenn beispielsweise der Küchenblock repariert werden muss, müssen Gas- und Wasserleitungen ausgebaut werden, da hängt vieles zusammen, was nur der Fachhändler vornehmen kann. Ein Lackierer kann von außen helfen, aber innen und überhaupt das ganze Management vor dem Kunden sollte immer in der Hand des Fachhändlers liegen, weil dieser als einziger Zugriff auf die Ersatzteile hat.“
Frage: „Welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft in Ihrem Verband?“
A.F.: „Wir sorgen dafür, dass unsere Mitglieder durch uns eine gute Interessensvertretung haben. Wir bündeln die Interessen und Themen, wir wissen, was es auch mit komplexen Themen auf sich hat. Multimedia entwickelt sich, die Batterietechnologie entwickelt sich, das Lackieren entwickelt sich: Es gibt eigentlich in jedem einzelnen Gewerk so viel Neues, das wir versuchen als Verband in die Breite zu treiben. Wir bieten viele Seminare an und haben eine eigene Akademie, bei der wir Fachkräfte für Caravan-Technik ausbilden und verschiedene Weiterbildungen anbieten. Wenn ein Händler bei uns ist, kriegt er das alles zum Vorzugspreis. Wir als Verband sorgen dafür, dass der Händler überhaupt weiß, was er braucht, um zukunftsfähig zu sein. Dazu gehört auch, dass wir eine komplette Rechtsberatung an unserer Seite haben – zum Beispiel im Servicerecht, im europäischen Recht oder Arbeitsrecht – all diese Dinge bündeln wir und helfen den Mitgliedsbetrieben, zukunftsfähig zu sein. Zusätzlich vertreten wir die Interessen unserer Händler in politischen Gremien und machen viel Marketing. Alles, was für einzelne Betriebe zu viele Ressourcen verbraucht, versuchen wir als Verband für unsere Mitgliedsbetriebe bereitzustellen: Wir verteilen Flyer, produzieren Videomaterial oder bereiten Statistiken auf. Diese sind im Sinne von Zulassungsdaten oder Gehaltsvergleichen, sodass nachgeschaut werden kann, wie gut in einer Region gezahlt wird, wie gut man aufgestellt ist oder ob man wettbewerbsfähig ist. Wir haben eine Software, die Befragungen durchführen kann, zum Beispiel zum Thema wer von den Händlern selbst lackieren kann oder wer einen Partner braucht. Mit den Ergebnissen können wir dann die Händler weiterentwickeln.“
Frage: „Warum sollten K&L-Betriebe Kooperationen mit Händlern Ihres Verbandes suchen?“
A.F.: „Wir zertifizieren auch, das heißt, wir sorgen dafür, dass ein Handelsbetrieb gut ist. Wir fragen ab, wie das Organisations- oder Verkaufsmanagement, die Platzgestaltung und die Prozesse sind, ob der Betrieb eine Software hat oder wie er im Controlling aufgestellt ist. Wenn das Mitglieds-Schild am Betrieb hängt, zeigt das zum einen, dass das ein Betrieb ist, der wirklich professionell arbeitet, und zum anderen, dass dieser Betrieb besonders gut ist. Und wenn ein Lackierbetrieb weiß, dass er mit einem Partner zusammenarbeitet, der einen großen Kundenstamm, ein gutes Kundenmanagement und Servicemanagement hat, bekommt er durch die gute Organisation des Händlers mit Sicherheit einen gewissen Prozentsatz Lackierarbeiten raus – Win-win also.“
Frage: „Haben Sie sonst noch etwas, was sie gerne sagen wollen?“
A.F.: „Mir liegt das Thema der neuen Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ im Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in[IW1] “ am Herzen. Hier sind wir am Ende in den Betrieben, die die Azubis ausbilden. Grundsätzlich machen das zwar die Hersteller in ihren Produktionen, es darf aber nicht vergessen werden: Dort haben die Azubis keinen Endkundenkontakt. Die neue Fachrichtung haben wir aber auch in den Werkstätten eben mit dem Endkunden vor Ort, das heißt ein Azubi muss damit umgehen können, wenn ein Kunde ungehalten ist. Ein Azubi in einer Produktionsstätte beim Hersteller hingegen begegnet niemals einem Endkunden, was wir vom DCHV aber sehr wichtig finden. Wir haben bei einer Abfrage über 200 Betriebe ermittelt, die die neue Fachrichtung anbieten wollen, das heißt, wir müssen diese Fachkräfte begeistern für dieses großartige Berufsfeld. Wenn ein Azubi diese Ausbildung macht, lernt er Holztechnik, Fahrwerkstechnik, Multimediatechnik, Sanitär, Klebetechniken, Lackiertechniken. Das heißt, wer diese Bereiche beherrscht, ist im Grunde ein Allrounder für jedes Handwerk. Wie schaffen wir es, dass wir gemeinsam breit kommunizieren, dass es die neue Fachrichtung gibt? Für uns ein großes Thema, weil wir in der Weiterbildung viel tun. Wenn mehrere Azubis in der Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ ausgebildet sind, muss nicht mehr so umfangreich weitergebildet werden.“
Weitere Neuigkeiten

Ford Transit für Ausbildung Caravan- und Reisemobiltechnik
Ford Pro unterstützt neue Ausbildungsrichtung: Ford Transit als Schulungsobjekt für Caravan- und Reisemobiltechnik
Schweinfurt, 5. Dezember 2023 – Die Reisemobil- und Wohnwagenbranche darf sich auf noch besser ausgebildete Fachkräfte freuen. Denn mit dem Start in dieses Ausbildungsjahr bieten die Handwerkskammern eine neue Fachrichtung an: Auszubildende der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik können sich nun in Caravan- und Reisemobiltechnik ausbilden lassen. Ford Pro unterstützt diesen neuen Ausbildungsberuf und stellt der Handwerkskammer für Unterfranken ein Ford Transit Fahrgestell für Trainingszwecke zur Verfügung.
Sebastian Thomas, Ford Pro Leiter Aufbauhersteller und Reisemobile, übergab das Fahrzeug in Schweinfurt an Iris Hiller, Leiterin der Fahrzeugakademie. An der Fahrzeugakademie Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken werden in Kooperation mit dem Deutschen Caravaning-Handelsverband (DCHV) schon seit mehr als 25 Jahren Fachkräfte für Caravan- und Reisemobiltechnik ausgebildet. Allerdings richtet sich dieses Bildungsangebot an Quereinsteiger und umfasst ein siebenwöchiges Weiterbildungsprogramm. Die neue Fachrichtung ist nun ein regulärer Ausbildungsberuf, für den man ab dem nächsten Jahr auch Meisterkurse belegen kann.
Ab dem zweiten Lehrjahr wird dann auch das von Ford bereitgestellte Fahrgestell Teil der Ausbildung sein. In Lehrgängen, die die Fahrzeugakademie Schweinfurt für Teilnehmer aus ganz Deutschland anbietet, werden Auszubildende den Transit als Trainingsobjekt nutzen. Zunächst werden sie an dem Fahrgestell ein Gerüst installieren, um dann unterschiedliche Komponenten anbringen zu können wie beispielsweise Trittstufen oder Fahrradträger. Das Ford Transit Fahrgestell, das an der Fahrzeugakademie künftig für praktische Übungen und zur Simulation für Umbauten an teilintegrierten Wohnmobilen dient, wird von einem EcoBlue Motor mit der neusten Diesel-Technologie angetrieben. Das Schulungsfahrzeug bringt damit 114 kW (155 PS) auf die Straße und verfügt über ein 6-Gang-Automatik-Getriebe.
Zudem handelt es sich dabei um die spezielle Camper-Version des Transit Fahrgestells. Sie ist ab Werk mit einer Reihe von Ausstattungsmerkmalen versehen, die den Umbauprozess zu einem Wohnmobil erleichtern. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem serienmäßige Drehsitze und eine zusätzliche Tankentnahme. Damit stellt der Ford Transit wahrlich die perfekte Basis für teilintegrierte Wohnmobile. Das findet auch Claudia Vogt, Direktorin Ford Pro für Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH): „Unser Ford Transit bietet ideale Voraussetzungen als Basisfahrzeug für Reisemobile. Die Auszubildenden können also an einem Modell praktische Erfahrungen sammeln, das bei Aufbauherstellern immer beliebter wird. Wir freuen uns, die Fahrzeugakademie und den neuen Ausbildungsberuf zu unterstützen und so dazu beizutragen, dass die Qualität der Ausbildung steigt. Davon profitieren künftig auch unsere Kunden.“
Und auch die Fahrzeugakademie freut sich über die Unterstützung von Ford Pro: „Die Ausstattung mit modernen Fahrzeugen ist zusammen mit unserer über 25-jährigen Erfahrung in der Qualifizierung von Caravan- und Reisemobiltechnikern ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt Akademieleiterin Iris Hiller. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung in Form eines Schulungsfahrzeuges, an dem unserer Lernenden genau die Fertigkeiten erarbeiten werden, mit denen sie in der Berufspraxis tagtäglich zu tun haben. So erreichen wir, dass der Lernerfolg direkt umsetzbar ist und auch noch Spaß macht!“
Ariane Finzel, Geschäftsführerin des Deutschen Caravaning-Handelsverband (DCHV), lobt ebenfalls die Kooperation mit Ford Pro, die über die Bereitstellung des Schulungsfahrzeugs hinausgeht: „In unseren über 400 DCHV-Mitgliedsbetrieben nimmt der Ford Transit als Basisfahrzeug eine immer stärkere Rolle ein. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit der DCHV-Fördermitgliedschaft von Ford und dem bereitgestellten Chassis für die Akademie die Zusammenarbeit weiter intensivieren und somit die Servicequalität für unsere Kunden weiter ausbauen können.“
- Ford Pro hat ein Ford Transit Tiefrahmen-Fahrgestell zu Trainingszwecken an die Handwerkskammer für Unterfranken übergeben.
- Auszubildende aus ganz Deutschland werden den Ford Transit künftig in Lehrgängen zu praktischen Übungen für Reparaturen sowie Ein- und Aufbauten nutzen.
- Das Fahrzeug dient der Fahrzeugakademie Schweinfurt als Schulungsobjekt für neu etablierte Ausbildungsrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik
Schweinfurt, 5. Dezember 2023 – Die Reisemobil- und Wohnwagenbranche darf sich auf noch besser ausgebildete Fachkräfte freuen. Denn mit dem Start in dieses Ausbildungsjahr bieten die Handwerkskammern eine neue Fachrichtung an: Auszubildende der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik können sich nun in Caravan- und Reisemobiltechnik ausbilden lassen. Ford Pro unterstützt diesen neuen Ausbildungsberuf und stellt der Handwerkskammer für Unterfranken ein Ford Transit Fahrgestell für Trainingszwecke zur Verfügung.
Sebastian Thomas, Ford Pro Leiter Aufbauhersteller und Reisemobile, übergab das Fahrzeug in Schweinfurt an Iris Hiller, Leiterin der Fahrzeugakademie. An der Fahrzeugakademie Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken werden in Kooperation mit dem Deutschen Caravaning-Handelsverband (DCHV) schon seit mehr als 25 Jahren Fachkräfte für Caravan- und Reisemobiltechnik ausgebildet. Allerdings richtet sich dieses Bildungsangebot an Quereinsteiger und umfasst ein siebenwöchiges Weiterbildungsprogramm. Die neue Fachrichtung ist nun ein regulärer Ausbildungsberuf, für den man ab dem nächsten Jahr auch Meisterkurse belegen kann.
Ab dem zweiten Lehrjahr wird dann auch das von Ford bereitgestellte Fahrgestell Teil der Ausbildung sein. In Lehrgängen, die die Fahrzeugakademie Schweinfurt für Teilnehmer aus ganz Deutschland anbietet, werden Auszubildende den Transit als Trainingsobjekt nutzen. Zunächst werden sie an dem Fahrgestell ein Gerüst installieren, um dann unterschiedliche Komponenten anbringen zu können wie beispielsweise Trittstufen oder Fahrradträger. Das Ford Transit Fahrgestell, das an der Fahrzeugakademie künftig für praktische Übungen und zur Simulation für Umbauten an teilintegrierten Wohnmobilen dient, wird von einem EcoBlue Motor mit der neusten Diesel-Technologie angetrieben. Das Schulungsfahrzeug bringt damit 114 kW (155 PS) auf die Straße und verfügt über ein 6-Gang-Automatik-Getriebe.
Zudem handelt es sich dabei um die spezielle Camper-Version des Transit Fahrgestells. Sie ist ab Werk mit einer Reihe von Ausstattungsmerkmalen versehen, die den Umbauprozess zu einem Wohnmobil erleichtern. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem serienmäßige Drehsitze und eine zusätzliche Tankentnahme. Damit stellt der Ford Transit wahrlich die perfekte Basis für teilintegrierte Wohnmobile. Das findet auch Claudia Vogt, Direktorin Ford Pro für Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH): „Unser Ford Transit bietet ideale Voraussetzungen als Basisfahrzeug für Reisemobile. Die Auszubildenden können also an einem Modell praktische Erfahrungen sammeln, das bei Aufbauherstellern immer beliebter wird. Wir freuen uns, die Fahrzeugakademie und den neuen Ausbildungsberuf zu unterstützen und so dazu beizutragen, dass die Qualität der Ausbildung steigt. Davon profitieren künftig auch unsere Kunden.“
Und auch die Fahrzeugakademie freut sich über die Unterstützung von Ford Pro: „Die Ausstattung mit modernen Fahrzeugen ist zusammen mit unserer über 25-jährigen Erfahrung in der Qualifizierung von Caravan- und Reisemobiltechnikern ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt Akademieleiterin Iris Hiller. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung in Form eines Schulungsfahrzeuges, an dem unserer Lernenden genau die Fertigkeiten erarbeiten werden, mit denen sie in der Berufspraxis tagtäglich zu tun haben. So erreichen wir, dass der Lernerfolg direkt umsetzbar ist und auch noch Spaß macht!“
Ariane Finzel, Geschäftsführerin des Deutschen Caravaning-Handelsverband (DCHV), lobt ebenfalls die Kooperation mit Ford Pro, die über die Bereitstellung des Schulungsfahrzeugs hinausgeht: „In unseren über 400 DCHV-Mitgliedsbetrieben nimmt der Ford Transit als Basisfahrzeug eine immer stärkere Rolle ein. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit der DCHV-Fördermitgliedschaft von Ford und dem bereitgestellten Chassis für die Akademie die Zusammenarbeit weiter intensivieren und somit die Servicequalität für unsere Kunden weiter ausbauen können.“

1. DCHV-Digitaltag in Leipzig
Im Rahmen der Touristik & Caravaning Leipzig fand am 23.11.23 unser 1. DCHV-Digitaltag auf dem Messegelände statt.
Das Veranstaltungsmotto war:
Digitalisierung ist, was wir daraus machen!
CARAVANA
Caraworld
CVO Software GmbH
heycamp
SYSCARA
Verendus GmbH
Auch spannende Afer-Sales-Lösungen wurden präsentiert und die Unternehmen gaben Einblicke in Know-how und neue Denkanstöße.
CGF
DEKALIN
help2camp business
YONA
Axalta
Nicht zuletzt gaben auch Unternehmensberatungen wertvolle Einblicke aus ihrer Sicht der Dinge. An dieser Stelle bedanken wir uns bei:
CaraConsult GmbH
rpc - The Retail Performance Company
Welches Fazit können wir ziehen?
Es war ein Tag voller Inspiration und Motivation.
In diversen Workshops im OpenSpace Format konnten die Fragen und Probleme der Händler und Lieferanten ermittelt und Lösungsansätze diskutiert werden.
Ein wichtiges Fazit: wir brauchen noch mehr standardisierte Schnittstellen vom Hersteller, die die Arbeit auf allen Seiten weiter erleichtern und Prozesse smarter machen.
Wir werden den Dialog mit den Datenlieferanten der Branche (Hersteller, Lieferanten, etc) weiter forcieren.
Ein besonderer Dank gilt allen, die sich einbrachten.
An alle, die ihr Wissen und ihre Ideen teilten.
Gemeinsam schaffen wir es, die Digitalisierung und Vernetzung voranzutreiben.
Wir möchten uns beim Team der Messe Leipzig und Stuttgart bedanken, die dieses Event erst möglich machten.
Ein riesiges Dankeschön geht an Christoph Seipp für seine hervorragende Moderation!
Das Veranstaltungsmotto war:
Digitalisierung ist, was wir daraus machen!
Viele hervorragende Lösungsanbieter unserer Branche waren zu Gast, die sich bereits seit vielen Jahren zu den digitalen Prozessen zwischen Kunde, Handel und Hersteller Gedanken machen.
Starke Mitglieder stellten ihre Kompetenzen zum Thema Vertrieb und Warenwirtschaft vor.CARAVANA
Caraworld
CVO Software GmbH
heycamp
SYSCARA
Verendus GmbH
Auch spannende Afer-Sales-Lösungen wurden präsentiert und die Unternehmen gaben Einblicke in Know-how und neue Denkanstöße.
CGF
DEKALIN
help2camp business
YONA
Axalta
Nicht zuletzt gaben auch Unternehmensberatungen wertvolle Einblicke aus ihrer Sicht der Dinge. An dieser Stelle bedanken wir uns bei:
CaraConsult GmbH
rpc - The Retail Performance Company
Welches Fazit können wir ziehen?
Es war ein Tag voller Inspiration und Motivation.
In diversen Workshops im OpenSpace Format konnten die Fragen und Probleme der Händler und Lieferanten ermittelt und Lösungsansätze diskutiert werden.
Ein wichtiges Fazit: wir brauchen noch mehr standardisierte Schnittstellen vom Hersteller, die die Arbeit auf allen Seiten weiter erleichtern und Prozesse smarter machen.
Wir werden den Dialog mit den Datenlieferanten der Branche (Hersteller, Lieferanten, etc) weiter forcieren.
Ein besonderer Dank gilt allen, die sich einbrachten.
An alle, die ihr Wissen und ihre Ideen teilten.
Gemeinsam schaffen wir es, die Digitalisierung und Vernetzung voranzutreiben.
Wir möchten uns beim Team der Messe Leipzig und Stuttgart bedanken, die dieses Event erst möglich machten.
Ein riesiges Dankeschön geht an Christoph Seipp für seine hervorragende Moderation!
Foto: Landesmesse Stuttgart GmbH

DCHV-Mitgliederversammlung 6./7.11.23
DCHV-Mitgliederversammlung bei Frankana/Freiko
Bei Kaminfeuer und kulinarischen fränkischen Köstlichkeiten startet die Veranstaltung mit einem traditionellen get-together am Vorabend mit 110 Teilnehmenden.
Unser Präsident Kai Dhonau bezieht Stellung zur aktuellen Entwicklung der Caravaning-Branche und zieht Bilanz: „Digitalisierung und dadurch mehr, schnellerer und besserer Service für Mitglieder,“ so kurz und prägnant fasst der Präsident des DCHV die seit einem Jahr geltende neue Strategie des Händlerverbandes zusammen. „Wir haben ein klares Ziel und schon erste Erfolge zu verzeichnen. Der Zuwachs an Mitgliedern und Fördermitgliedern bestätigt unseren neuen Kurs, den wir konsequent weiter fahren werden.“
Im Anschluss präsentiert unsere Geschäftsführerin Ariane Finzel die News aus dem Verband sowie einige Ergebnisse aus der Handels-Befragung. Neben dem weiteren Ausbau dieser Aktivitäten will sich der DCHV in der nächsten Zukunft weiter um die Erweiterung der DCHV-Akademie um neue Schulungsangebote kümmern. Darüber hinaus wird das Thema Nachhaltigkeit im Caravaning-Fachhandel eine zentrale Rolle spielen. Hier wird eine Community aus Mitgliedsbetrieben die Zertifizierung durch den DCHV im nächsten Jahr anstreben. Zudem steht im Jahr 2024 das 50jährige Jubiläum des Verbandes an, das Anlass zum Feiern, zur Rückschau aber auch für einen Blick in die Zukunft gibt.
Im Anschluss folgen vier Vorträge, die den Caravaning-Fachhandelsbetrieben wertvolle Impulse liefern.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Referenten:
⏩ Sebastian Thomas / FORD: Camper Business
⏩ Harald Schäfer / Caratec: Best Practise im Zubehöreinbau
⏩ Daniel Schulze / help2camp: help2camp business
⏩ Jochen Müller / cm&p: Nachhaltigkeit im Caravaning-Handel
Unser größter Dank gilt Frankana/FREIKO. Das Unternehmen ist in Kürze 30 Jahre Fördermitglied im DCHV und unterstützt unseren Verband und unsere Akademie seit 3 Jahrzehnten tatkräftig!
Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr das Sponsoring unserer Mitgliederversammlung sowie die Einladung zu Frankana/Freiko zur Betriebsbesichtigung. Wir sind sehr beeindruckt von eurem Unternehmen! Weiter so!
Bei Kaminfeuer und kulinarischen fränkischen Köstlichkeiten startet die Veranstaltung mit einem traditionellen get-together am Vorabend mit 110 Teilnehmenden.
Unser Präsident Kai Dhonau bezieht Stellung zur aktuellen Entwicklung der Caravaning-Branche und zieht Bilanz: „Digitalisierung und dadurch mehr, schnellerer und besserer Service für Mitglieder,“ so kurz und prägnant fasst der Präsident des DCHV die seit einem Jahr geltende neue Strategie des Händlerverbandes zusammen. „Wir haben ein klares Ziel und schon erste Erfolge zu verzeichnen. Der Zuwachs an Mitgliedern und Fördermitgliedern bestätigt unseren neuen Kurs, den wir konsequent weiter fahren werden.“
Im Anschluss präsentiert unsere Geschäftsführerin Ariane Finzel die News aus dem Verband sowie einige Ergebnisse aus der Handels-Befragung. Neben dem weiteren Ausbau dieser Aktivitäten will sich der DCHV in der nächsten Zukunft weiter um die Erweiterung der DCHV-Akademie um neue Schulungsangebote kümmern. Darüber hinaus wird das Thema Nachhaltigkeit im Caravaning-Fachhandel eine zentrale Rolle spielen. Hier wird eine Community aus Mitgliedsbetrieben die Zertifizierung durch den DCHV im nächsten Jahr anstreben. Zudem steht im Jahr 2024 das 50jährige Jubiläum des Verbandes an, das Anlass zum Feiern, zur Rückschau aber auch für einen Blick in die Zukunft gibt.
Im Anschluss folgen vier Vorträge, die den Caravaning-Fachhandelsbetrieben wertvolle Impulse liefern.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Referenten:
⏩ Sebastian Thomas / FORD: Camper Business
⏩ Harald Schäfer / Caratec: Best Practise im Zubehöreinbau
⏩ Daniel Schulze / help2camp: help2camp business
⏩ Jochen Müller / cm&p: Nachhaltigkeit im Caravaning-Handel
Unser größter Dank gilt Frankana/FREIKO. Das Unternehmen ist in Kürze 30 Jahre Fördermitglied im DCHV und unterstützt unseren Verband und unsere Akademie seit 3 Jahrzehnten tatkräftig!
Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr das Sponsoring unserer Mitgliederversammlung sowie die Einladung zu Frankana/Freiko zur Betriebsbesichtigung. Wir sind sehr beeindruckt von eurem Unternehmen! Weiter so!