Traumatisierung verstehen
Eine Hilfe zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im pädagogischen und Jugendhilfekontext
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an alle Menschen, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten und diese besser verstehen wollen.
Inhalte:
Sie erfahren, wann man von einem traumatischen Ereignis spricht und wie man Traumafolgestörungen erkennen und einschätzen kann.
Die neurobiologischen Grundlagen und Folgen eines Traumas werden anhand verschiedener Modelle erläutert.
Die Integration der theoretischen und handlungsorientierten Inhalte aus diesem Workshop mit Ihrem schon vorhandenen professionellen pädagogischen Handeln soll so verbunden werden, dass auch ohne langwierige Zusatzausbildungen ein guter Umgang mit traumatisierten Kindern möglich ist
Ziel ist es also, ein besseres Verständnis von traumatisierten Kindern zu entwickeln und auch eine gemeinsame Sprachbasis für den Austausch über die Kinder und das eigene Erleben zu erwerben.
Berücksichtigt werden auch die Auswirkungen von Traumatisierungen auf das Fachpersonal und es werden erste Ideen zur Selbstfürsorge entwickelt.
Methode:
Der Workshop hat Vortragscharakter mit eingestreuten Übungen zur Reflexion der eigenen Arbeit und Selbsterfahrung auf freiwilliger Basis (beides zielbezogen auf die Arbeit mit traumatisierten Kindern – und Jugendlichen).
Um einen guten Übertrag in die Arbeitspraxis zu ermöglichen, ist es sinnvoll, wenn möglichst viele MitarbeiterInnen aus einem Team teilnehmen.
Auszug aus dem Inhalt:
- Unterschied „traumatisches Ereignis“ – Traumafolgestörung, Traumasymptome- und Kategorien
- Trigger
- Auswirkungen von Traumata auf das Gehirn
- Typische Reaktionen des Nervensystems bei Trauma
- Persönlichkeitsanteile
- Trauma und Bindung
- Typische Übertragungsreaktionen bei Trauma
- Ideen zur Selbstfürsorge
Seminarkostenstruktur:Hinweis:
Aktuell gibt es vereinzelt technische Probleme im Buchungssystem.
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nicht funktionieren oder keine Bestätigung erscheinen, schreiben Sie uns bitte eine kurze E-Mail an
kontakt@thzn.org mit dem Hinweis,
für welches Seminar oder welchen Vortrag Sie sich anmelden möchten.
Wir kümmern uns dann persönlich um Ihre Buchung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
| Kartenarten der Veranstaltung | Kosten in € |
|---|
| Mitglieder THZN mit Frühbucherrabatt bis zum 03.05.2026 | 108,00 € |
| Nicht-Mitglieder THZN mit Frühbücherrabatt bis zum 03.05.2026 | 126,00 € |
| Mitglieder THZN ohne Frühbucherrabatt ab dem 04.05.2026 | 120,00 € |
| Nicht-Mitglieder THZN ohne Frühbucherrabatt ab dem 04.05.2026 | 140,00 € |
| Studierende ab dem 04.06.2026 | 50,00 € |
Seminarbedingungen:Die Rechnung ist bis zum Beginn der Veranstaltung zu begleichen, bei Frühbucherrabatt bis zum Stichtag Ende der Frühbucherfrist.Wir gewähren 10 % Frühbucherrabatt auf Bitte des Dozenten bis zwei Monate vor Beginn der Veranstaltung.Studierende, Arbeitslose, Psycholog*innen in Ausbildung können, falls die Fortbildungen zwei Wochen vor Beginn noch nicht ausgebucht sein sollten, ggf. ermäßigt teilnehmen. Bitte fragen Sie uns hierzu mit Zusendung eines Nachweises an.Vereinsmitglieder des THZN erhalten auf Veranstaltungen einen Preisnachlass.Bei Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn wird die Seminargebühr abzüglich einer Bearbeitungspauschale von 40 € zurückerstattet. Bei späterer Abmeldung ist die Rückerstattung (abzüglich der Bearbeitungspauschale) nur dann möglich, wenn der Platz anderweitig vergeben werden kann.Wir möchten darauf hinweisen, dass keine Schadensersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter geltend gemacht werden können, wenn ein Seminar durch unvorhergesehene Ereignisse oder allgemein durch höhere Gewalt erschwert oder verhindert wird. Bitte kümmern Sie sich ggf. selbstständig und eine passende Versicherung (bspw. Seminarrücktrittsversicherung, Reiserücktrittsversicherung).Eine Teilnahme an der Veranstaltung (und ggf. in manchen Veranstaltungen Zertifizierung) ist nur möglich, wenn Sie in die ausgewiesene Zielgruppen passen, sollte diese klar begrenzt angegeben sein. Dieses Seminar richtet sich an Praktizierende/Fachleute aus dem psychosozialen, therapeutischen oder beratenden Bereich und
nicht an Betroffene.
Eine Teilnahme an der Präsenz-Veranstaltung ist nur möglich, wenn Sie frei von ansteckenden Krankheiten sind.